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Das Projekt BOBS (kurz für: Berufsorientierung in Braunschweig) setzt in Klasse 8 der allgemeinbildenden Schulen an. Das Basiscurriculum ist auf zwei Jahre angelegt; schulformspezifische Vertiefungsangebote sind vorgesehen. Das Engagement der Schülerschaft, der Lehrerkollegien, von Wirtschaft und Verwaltung sowie die Einbindung der Eltern sind Erfolgsbedingungen. Wichtig für den Erfolg: Die Projektstruktur ist beteiligungsorientiert angelegt.

Ein Kernelement des BOBS-Basiscurriculums ist der Berufseignungstest (BEREIT) in Klassenstufe 9/I, der sich auch als Einstieg in die Elternarbeit eignet; an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis sind die Fachmodule aus zehn Gewerken angesiedelt, aus denen exklusiv die Schülerinnen und Schüler der Förder- und Hauptschulen in Klasse 8 je zwei auswählen können; wichtige und in Klasse 11: Rechtzeitige Orientierungshilfe bietet den Braunschweiger Gymnasiastinnen und Gymnasiasten eine Studienwahlberatung, an der sich Unternehmen aktiv beteiligen und die die Ergebnisse des vorausgegangenen BOBS-Prozesses aufgreift.

Auch sollen Praktika zum Nutzen von Jugendlichen und Unternehmen bestimmten Qualitätskriterien genügen. Schülerbetriebspraktika unterliegen bestimmten Taktzeiten, die sich nach der Schulzugehörigkeit richten.

Die Stadt Braunschweig, Braunschweigische Landessparkasse, der Braunschweiger Zeitungsverlag, die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GmbH sowie die Agentur für Arbeit Braunschweig sind Initiatoren der flächendeckenden Berufsorientierung und stellen in den nächsten zweieinhalb Jahren mehr als 1,7 Millionen Euro finanzielle Mittel für die BOBS-Offensive zur Verfügung. Das Projekt „Wirtschaft in die Schule" der Bürgerstiftung Braunschweig gilt als BOBS-Ideengeber.